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AKTUELLE PROJEKTE

Tourismusstudie Nationalpark Montenegro

Karanfili Gipfel im Prokletije Nationalpark 




 

Das Prokletje Bergmassiv an der Grenze zwischen Montenegro, Albanien und Kosovo zählt zu den letzten noch nicht vollständig erforschten Regionen Europas. Das Ziel dieses Einsatzes war die Erstellung einer touristischen Entwicklungsstudie für das Gebiet des Prokletije Nationalparks in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und unter Berücksichtigung der Anforderungen an ein Schutzgebiet.


Waldaktie in Bosnien-Herzegowina

Die „Waldaktie“ und der „Klimawürfel“ (www.waldaktie.de) haben sich inzwischen zu einem Markenzeichen für klimaschonenden Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Nun sollen sie auch in Bosnien-Herzegowina, einem Land, welches erst am Anfang seiner touristischen Entwicklung steht, umgesetzt werden.

Der Startschuss fiel am 12. März 2010 am Mecklenburg-Vorpommern Stand auf der ITB in Berlin mit dem Minister für Umwelt und Tourismus der Föderation Bosnien-Herzegowina, Herr Dr. Nevenko Herceg und Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern.
In Bosnien-Herzegowina wurden bereits Flächen für die ersten Tourismus-Klimawälder ausgewiesen. So sollen im Rahmen eines Projekts der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) durch die Anpflanzung naturnaher Wälder mit Lern- und Erlebnispfaden sowie Angeboten im Bereich Aktiv- und Sporttourismus nachhaltige Tourismusangebote geschaffen werden.


 
 



Gastronomieworkshop in Berlin

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind Begriffe, die zunehmend auch in der Gastronomie eine Rolle spielen. Doch worauf kommt es an, wo kann am meisten eingespart werden und wie kann man sich dabei erfolgreich am Markt positionieren?
Diese und weitere Fragen wurden auf einem hochkarätig besetzten Expertenworkshop am 23. Februar in Berlin erörtert. Dabei kam heraus: Noch immer werden Strom-, Gas- und Wasserzähler in der Gastronomie und im Beherbergungswesen trotz stets steigender Kosten zu wenig beachtet. Dabei sind die Einsparpotenziale enorm: gut geführte Betriebe kommen mit der Hälfte der Energie- und Wasserkosten im Vergleich zum Durchschnittsbetrieb aus.
Dabei müssen es nicht immer teure neue Technologien sein. Auch mit kleineren Maßnahmen kann man ohne Investitionen sofort und leicht Energie sparen. Und auch der Gast fühlt sich in einem umweltfreundlichen Betrieb wohler, sofern sich dies in der Kommunikationsstrategie wiederfindet.

Der Workshop fand im Rahmen des EU Setcom Projektes unter der Federführung der IHK Potsdam und der WinTo (Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel) im Best Western Hotel Berlin Steglitz statt.


 

Tourismusentwicklung auf der Krim

Die Krim, of auch als "russisches Mallorca" bezeichnet, kämpft derzeit aufgrund der Weltwirtschaftskrise mit drastischen Einbrüchen im Tourismus. Dabei hat die Halbinsel verschiedene touristische Entwicklungspotenziale jenseits von "Sonne und Strand" aufzuweisen, die gegenwärtig nicht entwickelt und auch nicht vermarktet werden. Das reiche kulturelle Erbe, eine einzigartige Landschaft sowie nicht zuletzt der weltbekannte Krimsekt, welcher zudem auch noch in einer einzigartigen Landschaft wächst, sind nur einige Beispiele.

Auf einem ersten Workshop in Simferopol im April 2009 diskutierten Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors erste Ansätze für neue Strategien im Tourismus. Das Ziel war dabei, Lösungsansätze in Zeiten der Weltwirtschaftskrise für die weitere Tourismusentwicklung zu identifizieren.


Tourismusumfrage

"Was fällt Ihnen spontan zur Krim ein?" So lautete eine kürzlich auf sustainable-tourism.com durchgeführte Umfrage. Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Krimsekt besonders oft genannt.

Spitzenreiter der onlineumfrage war jedoch die Konferenz von Yalta, die vor 65 Jahren im Liwadija Palast stattfand.


 

Ministerbesuch in Deutschland

Kürzlich fand eine Delegationsreise nach Berlin und in die Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern statt, die von der Ministerin für Wirtschaft sowie dem Tourismusminister der autonomen Republik Krim begleitet wurde. Die Gruppe besuchte Herrn Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Methling, Oberbürgermeister der Stadt Rostock sowie weitere Tourismusexperten aus den Bereichen Hotels, Museen, Tourismusverbände und wissenschaftliche Institutionen.


 
 



Tourismusentwicklung in Bosnien Herzegowina

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Sarajevo unterstützt die Gemeinden Visoko und Travnik bei der künftigen touristischen Entwicklung. Ziel ist dabei eine nachhaltige touristische Entwicklung als Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung. Gegenwärtig werden die touristischen Potenziale analysiert und Maßnahmen in den Handlungsfeldern Angebot, Kommunikation sowie Organisation und Management mit den Projektpartnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich abgestimmt.

Zu den Schwerpunkten zählen beispielsweise:

Rahmenplanung und Leitbildentwicklung, Besucherlenkung und touristische Infrastruktur, Stadtgestaltung und öffentliche Freiflächen, Tourismusservice und -information, Tourismusmarketing und -werbung, Natur- und Umweltschutz einschl. Energieeffizienz sowie Qualifizierungs- und Trainingsmassnahmen


 
 

Aktivitäten Juli 2009/ Tourismustag Visoko: Imageumfrage Visoko, Fernsehshow mit Kulturprogramm, TV-Reportage Tourismusprojekt Vlasic, "Sommerspaziergänge" mit Tourismusexperten in der Bergregion Vlasic




Wirtschaftskrise und Tourismus

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf das Reiseverhalten aus?

Künftig werden bei Urlaubsreisen eher kürzere Reisedistanzen zurückgelegt, so die mehrheitliche Meinung der Teilnehmer einer Umfrage auf sustainable-tourism.com.

Nur etwa ein Drittel der Umfrageteilnehmer vertrat die Auffassung, das sich das Reiseverhalten trotz Wirtschaftskrise nicht ändern wird. Und nur ein Fünftel der Umfrageteilnehmer glaubte, das aufgrund der Wirtschaftskrise künftig weniger gereist wird.


 

Was macht die deutsche Tonstrasse?

Eine kurzstudie zur aktuellen touristischen Situation und Entwicklungsmöglichkeiten der Deutschen Tonstrasse in Brandenburg, insbesondere unter dem Aspekt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema "Ton", wurde kürzlich fertiggestellt und im Gemeinderat der Stadt Hohen-Neuendorf bei Berlin diskutiert.


Thailändische Experten in Bayern

Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums nahmen Experten der Region Ko Chang in Thailand im März 2009 auf Einladung der GTZ an einer Delegationsreise nach Bayern teil.

Die Vertreter der Regierungsorganisation für nachhaltige Entwicklung, von Nationalparkbehörden, von Gemeinden sowie Hotels diskutierten mit touristischen Unternehmen und Organisationen über Möglichkeiten für klimaverträgliche Tourismuskonzepte und internationale Kooperationen. Zum Programm zählte auch ein Besuch der Naturparkverwaltung Altmühltal, eine Besichtigung des Nullenergie-Naturparkhauses in Zwiesel sowie ein kurzer Aufenthalt im Nationalpark Bayerischer Wald. Neben einer Führung mit Nationalparkrangern durch den winterlich-verschneiten Urwald wurde auch das internationale Wildniscamp sowie das Besucherzentrum "Haus der Wildnis" besucht.


 
 



Forum Tourismus und Entwicklung der GTZ

Zur Praxis von nachhaltigem Tourismus und internationaler Zusammenarbeit
Reisepavillon, Erlebnismesse f.re.e,
Neue Messe München Do., 26. Februar - So., 1. März 2009


Programm [53 KB]


Tourismus und Nachhaltige Entwicklung in der GTZ

Informationsbeschaffung, Kontaktpflege und die Unterstützung bei Fachtagungen und Kongressen, so lauten die wesentlichen Schwerpunkte eines neuen Beratungsauftrages für das Sektorvorhaben Tourismus und Nachhaltige Entwicklung der GTZ.

Die vorrangigen Themenfelder sind dabei: Tourismus im Zusammenhang mit wirtschaftlicher Entwicklung und Armutsminderung, Nachhaltigkeitsstandards, Naturschutz, Energieeffizienz, Destinationsmanagement und der Klimawandel.

Der neue Flyer zum Sektorvorhaben:

tourismusgtz.pdf [901 KB]



Klimaschutz und Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind inzwischen auch für Normalverdiener erschwinglich geworden. Traumschiffe und deren Besatzungen erstrahlen in hellem Weiß, aber haben die schwimmenden Hotels auch in Sachen Klimabilanz eine weiße Weste?

Sollte für Kreuzfahrten nicht auch, wie beim Flugzeug, eine freiwillige Co2 Abgabe zum Ausgleich der Klimabeeinträchtigung eingeführt werden?

Eine Umfrage auf sustainable-tourism.com ergab ein eindeutiges Meinungsbild: Touristikunternehmen sollten nicht nur bei Flugreisen, sondern auch bei Kreuzfahrten ein Kompensationsprogramm für den Klimaschutz anbieten.

Öko-Kreuzfahrten, mit Umwelttechnik, einem energieeffizienten Management und auch noch Speisen aus biologischem Anbau - alles Zukunftsmusik?
Wahrscheinlich nicht, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, auch auf hoher See ...


 

Bald klimafreundlich auf den Weltmeeren unterwegs?

Klimawandel und Tourismus

Am Beispiel des Tourismusmasterplanes für die Inselgruppe Ko Maak/ Ko Chang in Thailand sollen im Auftrag der GTZ modellhaft Potenziale für Massnahmen zum Klimaschutz gemeinsam mit lokalen Akteuren entwickelt werden. Falls Sie an weiteren Einzelheiten zum workshop interessiert sind, können Sie mich gern ansprechen!


 



Sektorvorhaben Tourismus der GTZ

Im Sektorvorhaben "Tourismus und Nachhaltige Entwicklung" der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH sollen Akteure in Partnerländern unterstützt werden, Potenziale des Tourismus für die nachhaltige Entwicklung zu nutzen und ökologische und soziale Risiken des Tourismus zu vermindern.

Ein kützlich entworfener neuer Flyer gibt einen Überblick zu Zielen und Aktivitäten im Sektorvorhaben.

Weitere Informationen unter: http://www.gtz.de/tourismus


 

Stören Solaranlagen die touristische Idylle?

Natürlich stellt sich diese Frage kaum bei modernen Hotelbauten oder Ferienanlagen. Energie ist teuer, Reisende werden umweltbewusster und in Anbetracht des drohenden Klimawandels dürften Technologien zur Erzeugung nachhaltiger Energien bald selbstverständlich sein.

Wie steht es aber mit der Nutzung von Solarenergie in Urlaubsregionen aus, die gerade wegen ihrer idyllischen Landschaften oder historischen Gebäude so einzigartig sind?

Droht nun nach der „Verspargelung“ der Landschaft durch Windräder die „Verspiegelung“ durch Solarzellen?

Wird damit die Authentizität solcher immer seltener anzutreffenden touristischen Ziele endgültig preisgegeben?

Die Meinungen hierzu sind offensichtlich geteilt, dies ergab eine jüngste Umfrage auf sustainable-tourism.com.

Immerhin lässt sich konstatieren, dass dieses Thema niemanden gleichgültig lässt. Die Rubrik der Umfrage: „ist mir eigentlich egal“ wurde kaum gewählt.

Fast die Hälfte der Antworten zeigten, das Solaranlagen in Tourismusregionen grundsätzlich nicht als störend empfunden werden. Die andere Hälfte der Umfrageteilnehmer lehnte Solaranlagen in Verbindung mit historischen Gebäuden ab. In idyllischen ländlichen Regionen hingegen würden Solaranlagen zwar eher akzeptiert, allerdings mit der Einschränkung, das es dabei sehr auf den Einzelfall ankäme.

Schlußfolgerung: umweltbewusst Reisen liegt im Trend. Nun ist die Solarindustrie aufgerufen, geeignete und ästhetisch ansprechende Produkte auf den Markt zu bringen. Vom Solarboot bis hin zum „Designer-Solarpanel“. Das blauglänzende Flickwerk auf so manchem Dach gehört dann vielleicht schon bald zum "alten Eisen".

Und wie wäre es mit einem Solarlehrpfad für Touristen? Vielleicht sogar ein solares Edutainment-Center? Oder Deutschlands erstes Solar-Hotel?

Die Möglichkeiten im Tourismus sind vielfältig, es muss nur jemand damit anfangen!


 

Reisen? Aber natürlich!

Die Systaic AG, eines der führenden deutschen Solarunternehmen in Deutschland, organisierte am 10. Juli einen workshop zum Thema nachhaltiger Tourismus im Energiedesign-Center in Berlin.

An der Veranstaltung nahmen etwa 30 Personen aus dem In- und Ausland teil, darunter Architekten, Klimaexperten sowie auch Vertreter touristischer Unternehmen.

Im Anschluss wurden die Themen "Klimawandel" und "nachhaltiger Tourismus" lebhaft diskutiert.

Dazu gab es Deutschlands erstes "Solarbier" aus dem Frankenwald.

Internet:

http://www.energiedesigncenter.com


 
 

Energiedesign-Center, Vortrag Eike Otto 




Prominenz zur Ausstellungseröffnung

Der Präsident von Madagaskar eröffnete im April 2008 die Madagaskar Ausstellung im Art Center Berlin in der Friedrichstrasse anlässlich des 125 jährigen Jubiläums der deutsch-madagassichen Beziehungen.

Dank der Hilfsbereitschaft des Auswärtigen Amtes konnten bislang noch nie veröffentlichte Originaldokumente aus der Zeit Kaiser Wilhelms und Otto von Bismarcks zum deutsch madagassischen Freundschaftsvertrag gezeigt werden. Neben Informationstafeln zur Geschichte und einer Ausstellung zu den nach Expertenmeinung wohl schönsten Geldscheinen der Welt aus Madagaskar wurden Gemälde der zeitgenössischen Malerei Madagaskars und schwarz weiss Fotos des Starfotografen Pierrot Men gezeigt.

Zudem wurde, ebenfalls zum ersten mal in Deutschland, ein originalgerteues Modell des derzeit im Aufbau befindlichen Rova Pallastes in Antananarivo gezeigt.


 
 

Präsident Marc Ravalomanana Rova Palast Antananarivo




Klimaschutzumfrage

Mit FCKW-freien Kühlschränken fing es an, heute zieht sich der Klimaschutz durch alle möglichen Produktbereiche, vom Kasten Bier bis hin zur Stromerzeugung. Aber: nicht immer ist gut gemeint auch gut gemacht, und gut gemacht ist leider auch nicht immer gut gemeint ...

Was macht eigentlich die Tourismusindustrie?

Kümmern sich deutsche Reiseveranstalter ausreichend um den Klimaschutz?

Ergebnis:

Deutsche Reiseveranstalter sollten sich künftig sehr viel stärker im Klimaschutz engagieren, so das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten online-Umfrage auf sustainable-tourism.com.

Immerhin bescheinigte fast ein Viertel der Antworten den deutschen Veranstaltern, bereits jetzt schon recht viel im Klimaschutz zu unternehmen. Allerdings blieb die Frage, was denn besonders positiv hervorzuheben sei, fast ausnahmslos unbeantwortet.

Zur Finanzierung von Aktivitäten im Klimaschutz wurde die Erhebung von Klimaschutz- und Umweltabgaben mehrheitlich als geeignetes Mittel angesehen.

Mehr als 75% der Umfrageteilnehmer würden auch einen höheren Preis für umweltfreundlichere touristische Produkte bezahlen.

Abgaben zur Finanzierung von Naturschutzprojekten oder zum Bau verträglicherer Infrastrukturmaßnahmen hingegen fanden weniger Zustimmung.



Fazit: Veranstalter sollten sehr viel offensiver mit dem Thema Klimaschutz umgehen. "Tue Gutes und rede darüber", diese altbekannte Redewendung trifft auch hier wieder einmal mehr zu. Möglicherweise spielt ja künftig auch die Klimabilanz des Swimmingpools eine Rolle bei der Buchungsentscheidung?

Wie übrigens auch in der Autobranche, wo der Co2 Ausstoß von Pkw’s inzwischen zum wichtigen Kaufkriterium geworden ist. Wer hätte das noch vor einigen Jahren für möglich gehalten?


 

Nachhaltiger Tourismus im Oman

Die stattliche Tourismusagentur OMRAN veranstaltete im Februar gemeinsam mit dem berliner Beratungsunternehmen Berlin Consult einen Workshop zum Thema Küstenzonenmanagement und nachhaltige Tourismusentwicklung im Oman. Anwesend waren Vertreter des Tourismusministeriums sowie von touristischen Unternehmen und Organisationen.

Im Rahmen dieses Beratungseinsatzes wurden auch Lösungsansätze zur Umweltverträglichkeit des künftigen Wasersportkomplexes für die Asian Beach Games in der Nähe der Omanischen Hauptstadt Muskat erarbeitet und diskutiert.


 

Tourismusworkshop Muscat Sultanat Oman

Küstenzonenmanagement und Tourismus

Anfang 2008 wurden erste Schritte zur Umsetzung des Küstenzonenentwicklungsplanes mit dem Schwerpunkt Tourismus in der autonomen Republik Adjara am Schwarzen Meer in Georgien mit der lokalen Regierung abgestimmt.

Die frühere "Russische Riviera" bietet sich als Reiseziel für Touristen aus den umliegenden Ländern wie z.B. der Türkei oder Armenien, die dort ihren Strandurlaub verbringen, an.

Allerdings bietet Adjara weit mehr: Entlegene Täler mit jahrtausendealte Steinbrücken oder beispielsweise auch die eindrucksvolle Geschichte der Hafenstadt Batumi, in der die ersten Öltanker von der Firma Nobel gebaut wurden. Im Ölmuseum wird die Geschichte der Stadt eindrucksvoll dargestellt, von den Rothschilds über chinesische Teebauern bis hin zu den zahlreichen Nationen, die sich in Batumi während des Ölbooms mit eigenen Botschaften und Konsulaten niederliessen.

Heute erlebt die Adjarische Küste mit ihren zahlreichen Vogelschutzgebieten einen noch nie dagewesenen Bauboom, was eine abgestimmte und zielorientierte Planung dringennd erforderlich macht.


 

Adjara Delfinbeobachung

 

Landschaft in Adjara 




Preussen und Madagaskar

Anlässlich eines Treffens des Bundespräsidenten mit dem Präsidenten der Rebuplik Madagaskar wurde ein deutsch-madagassiches Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten und dem madagassischen National Heritage Comittee zum Erfahrungsaustausch und zur Netzwerkbildung sowie zur kulturtouristischen Entwicklung des Rova-Palastbezirkes in der Hauptstadt Antananarivo gestartet.

Als erste Maßnahme solleine eine Journalistenreise vorbereitet werden.


 

Rova-Palast Antananarivo

 

Baustelle Rova Palastareal 




Weitab vom Massentourismus

Die Sayaboury Provinz in Nord-Laos ist touristisch weitestgehend unerschlossen. Sie erstreckt sich entlang des Mekong und zählt mit ihren vier nördlichen Distrikten heute zu den letzten naturnahen Regionen in Laos.

Im Distrikt Khop finden sich beispielsweise noch ursprüngliche Regenwälder mit einer einzigartigen Flora und Fauna, darunter auch noch Restbestände von Tigern und Bären. Allerdings sind auch diese Gebiete heute durch Abholzung, Strassenbau und Wilderei massiv in ihrem Bestand gefährdet.

Hier kann ein naturverträglicher Tourismus eine sinnvolle Einkommensalternative darstellen. Daher wurde ein Konzept zur Tourismusentwicklung und für Pilotmassnahmen in vier ausgewählten Distrikten der Sayaboury Provinz entlang des Mekong mit Pilotmassnahmen in Nord Laos vorgestellt und mit den lokalen Akteuren diskutiert.


 

Luang Prabang (Laos) Tourismusworkshop

 

Regenwald in Nord-Laos/ Sayaboury